Christian Weishaupt und Frederic Blum Vereinsmeister 2011
Bei den Vereinsmeisterschaften der Tischtennisabteilung konnte sich dieses Jahr bei den Herren erstmals Christian Weishaupt durchsetzen. Bei der Jugend holte sich Frederic Blum den Titel zum dritten Mal in Folge. Blum setzte sich im jeder-gegen-jeden-Modus (bei je zwei Gewinnsätzen) problemlos und ohne Satzverlust gegen seine Gegner durch. Der vermeintliche Favorit Philip Schöniger, der im Saisonverlauf besser als Blum abgeschnitten hatte, musste sich nach Niederlagen gegen Blum und Simon Wolz mit dem dritten Platz begnügen. Vierte wurden punktgleich Haolin Feng und Timo Klier. Bei den Vereinsmeisterschaften der Herren (bei denen auch die Jugendlichen mit Aktiven-Spielberechtigung teilnahmen) gab es mit Christian Weishaupt einen neuen Vereinsmeister. Weishaupt bestätigte damit seine gute Saisonleistung und ließ im Finalspiel auch dem Vorjahressieger Thomas Giegerich nicht den Hauch einer Chance. Nur in seinem Auftaktspiel gegen Kristof Zilk, der Achter wurde, gab Weishaupt einen Satz ab. Zweiter wurde Giegerich vor dem aufgrund einer Handverletzung gehandicapten Florian Beer. Vierter bei den Herren wurde Jugendmeister Frederic Blum, der damit seine Leistung bestätigte und aufgrund des besseren Satzverhältnisses knapp vor Schöniger landete.
Vereinsmeisterschaften der Jugend von links nach rechts: Simon Wolz (2.), Frederic Blum (1.) und Philip Schöniger (3.).
Vereinsmeisterschaften der Herren von links nach rechts: Thomas Giegerich (2.), Christian Weishaupt (1.) und Florian Beer (3.).
Spielbetrieb
Die Jugend spielt jeweils in Vierer-Mannschaften. Das derzeitige Spielsystem sieht vor, dass erst jeweils die beiden Doppel gegeneinander spielen (DA1-DB1, DA2-DB2), dann erst die Einzel nach vorgeschriebenem System (A1-B2, A2-B1, A3-B4, A4-B3, A1-B1, A2-B2, A3-B3, A4-B4, A3-B1, A1-B3, A2-B4, A4-B2). A ist jeweils die Heimmannschaft, B die Gastmannschaft. Beendet ist ein Spiel, sobald eine der Mannschaften acht Punkte erreicht hat. Maximal gibt es 14 Begegnungen pro Spiel (2 Doppel, 12 Einzel). Maximal kann ein Spiel also 8:6 oder 7:7 ausgehen.
Spieltage: Entgegen anderen Sportarten gibt es in den unteren Klassen keine vorgeschriebenen Spieltage (Fußballjugend z.B. Samstag), da dies für Vereine mit mehreren Mannschaften nicht umsetzbar wäre. Von daher sind Spiele an jedem Wochentag (außer Sonntag) möglich. Bei der Aufstellung muss die jeweils genehmigte Vereinsrangliste berücksichtigt werden, eine falsche Aufstellung führt unweigerlich zum Sieg für den Gegner.
Im Erwachsenenbereich sind Sechser-Mannschaften die Regel. Seit einigen Jahren lässt der Bayerische Tischtennisverband auch (wie früher) Vierer-Mannschaften zu, die nach dem gleichen System wie die Jugend spielen. Die SG Strietwald hat aus zwei Gründen "nur" eine Vierer-Mannschaft: Noch gibt es zuwenig Spieler für eine Sechser-Mannschaft (da die Spiele unter der Woche ausgetragen werden, braucht man 8-10 Spieler um immer sechs Spieler zu haben), zum anderen dauern bei Sechser-Mannschaften die Spiele wesentlich länger. Da kommt es nicht selten vor, dass man (unter der Woche) erst um Mitternacht von einem Spiel zurückkommt.
SG Strietwald I spielt in der aktuellen Saison in der 3. Kreisliga Süd. Hauptziel ist der Klassenerhalt, um die Aufbauarbeit für die kommenden Jahre zu gewährleisten. Betreuer sind derzeit Simon Seubert und Thomas Giegerich.