SG – Spvgg Hösbach-Bahnhof II 0:1

Das erste Mal nach ungefähr zwanzig Jahren musste man wieder an Gickelskerb spielen. Leider stehen die Gickelskerbspiele unter keinem guten Stern, denn das letzte Spiel vor dieser langen Zeit verlor man mit 0:4 in Wintersbach. Dieses Mal war aber die Niederlage äußerst unglücklich, denn trotz zahlreicher Chancen brachte man das „Leder“ nicht im gegnerischen Kasten unter. In der ersten Hälfte war Hösbach-Bahnhof die bessere Mannschaft, doch durch Junus Barths per Kopfball (2.Min) und Andi Kern, dessen Schuss auf der Linie geklärt wurde, hatte man zwei klare Torchancen. In der zweiten Hälfte war die SG fast ständig am Drücker. Sascha Ciceks Freistoß, streifte die Oberkannte der Latte (61.) und erneut wurde ein Schuss von Andi Kern auf der Linie geklärt (72.). Der Führungstreffer für die SG war eigentlich nur ein Frage der Zeit. Doch just in dieser Drangperiode gelang den Gästen das 0:1. Der erst fünf Minuten zuvor eingewechselte Hoang tanzte im Strafraum zwei SG-Spieler aus und traf den Ball dann gerade noch mit der Fußspitze. Dies reichte aber, damit die Kugel am verdutzten SG-Keeper Noah Heinz vorbeikullerte, und im Tor landete. Die große Ausgleichsmöglichkeit hatte man dann noch in der Nachspielzeit, als Sascha Cicek mit einem indirekten Freistoß aus sechs Metern an der Latte scheiterte. Zuvor hatte der Gästekeeper David Diller den Ball verbotenerweise zweimal mit der Hand aufgenommen. Doch leider konnte man auch diese Großchance nicht nutzen. So blieb es beim unglücklichen 0:1 und die Kerbstimmung war zunächst dahin.

Die Mannschaftsaufstellung: Noah Heinz, Christoph Kern (46. Jannis Bartelt), Maxim Schleifmann, Ebenezer Nlandu, Junus Barth, Sascha Cicek, Paul Bollmann(79. Gerrit Krauss), Andreas Kern, Devrim Sedef(57. Marco Weiß), Sebastian Schmittner (57. Enes Sagarevic), Viktor Chonka, ETW Christian Hein  und Jens Hoppe beide n.e.

Das Tor: 0:1 Nguyen Hoang (76. per unhaltbarem Kullerball)

Bes. Vorkommnis: Zeitstrafe für Marco Weiß (86.)

SR: Luca Perna pfiff gut.

Zuschauer: 80 bei angenehmem Gickelskerbwetter.